Was ist LibraryThing?
LibraryThing ist ein von Tim Spalding entwickelter Dienst, der ursprünglich nur für ihn selbst zur Katalogisierung seiner Bücher gedacht war. Dieser webbasierte Dienst (es muss also nichts auf dem eigenen Rechner installiert werden) startete 2005 und entwickelte sich ziemlich schnell zu einem durchschlagenden Erfolg. Nicht nur “normale” Menschen nutzen LibraryThing, sondern auch viele Bibliotheken organisieren dort ihre Bücher. Das Besondere an dem Dienst ist neben der recht narrensicheren Bedienung u.a. die (automatische) Anreicherung der Titel durch die “soziale Komponenten”: Bücher von anderen Nutzern können mit einem Mausklick in die eigene Bibliothek aufgenommen werden, die Inhaltserschliessung erfolgt durch Tags (Schlagworte), es entstehen Gruppen von Nutzern mit gemeinsamen Interessen… Selbstverständlich kann man sich per RSS über Neuigkeiten, Benutzer und ähnliches Informieren lassen. Im Moment haben über 400.000 Nutzer über 26 Millionen Bücher katalogisiert.
Entdeckungsressourcen:
- Schauen Sie sich die Website LibraryThing einmal an und stöbern sie ein bischen.
- Lesen Sie den Artikel von Jakob Voss: LibraryThing – Web 2.0 für Literaturfreunde und Bibliotheken
- Besuchen Sie den Katalog der Stadtbücherei Nordenham, (hier ist nicht der komplette Bestand zu finden)
- Schauen Sie sich die Gruppe Librarians who LibraryThing an, dort treffen sich BibliothekarInnen
Aufgaben:
- Legen Sie sich einen Account an
- “Katalogisieren” Sie einige Titel, am besten Belletristik
Fachliteratur ist natürlich auch vorhanden, allerdings sieht man bei Titeln, die viele Nutzer im Bestand haben, die (gemeinsame) inhaltliche Erschliessung am besten. Keine Angst, es geht wesentlich schneller als Sie es aus der Berufspraxis gewohnt sind! - Je nach Titel wählen Sie zur Fremdatenübernahme die passende Datenbank (z.B. amazon, den GBV oder auch Library of Congress). Sie können auch Bücherlisten importieren.
- Schauen Sie sich z.B. diesen Titel an und achten auf die Tagcloud (Schlagwortwolke)
- Schauen Sie sich mal, ob Sie irgendwo (bei Titel, Mitglieder, Tags…) die kleinen RSS/XML-Icons finden
- Schreiben Sie einen Weblogeintrag über das, was Ihnen gefällt und/oder das, was Ihnen aus Ihrer professionellen Sicht nicht gefällt.
Bei: “Binde Deine Bibliothek in Dein Blog ein” bekomme ich einen HTML-Code. Und nun? Wo packe ich den hin? Ideen???
Ich habe den Code mal bei einem Text-Widget (beliebiger Text oder HTML) abgelegt. Das ergab dann aber den HTML-Code als Text. Irgendwie nicht so brauchbar …
ist eine Sicherheitsfunktion von WordPress, vgl.:
http://kawa13.wordpress.com/2008/05/27/librarything/#comments
Ich bin neugieriger Zuschauer und benutze LibraryThing nun sporadisch seit einiger Zeit. Nun war meine Überlegung, ob sich LibraryThing nicht als Instrument zur Erstellung von Neuerwerbungslisten umfunktionieren lässt – nur leider finde ich keine Möglichkeit, den Link zum Buch im eigenen OPAC zu setzen. Habe ich es nur übersehen, ist jemand darauf gestoßen oder ist es evtl. auch gar nicht möglich???
Jochen Dudeck aus der Stadtbücherei Nordenham nutzt seit knapp 2 Jahren LibraryThing fuer die Neuerwerbungslisten der Buecherei. Hier der Link zum Profil http://www.librarything.de/profile/nordenhamerbuecherei
und zum Katalog:
http://www.librarything.de/catalog.php?view=nordenhamerbuecherei
Wenn man einen Account hat und Titel aufnimmt, hat mindestens das Feld “Kommentar” in das man die Signatur oder auch einen Link einfuegen.
Aber es gibt evtl. auch pfiffigere Loesungen….
Vielen Dank für die Info. Habe es mir gerade angeschaut. Das Kommentar-Feld zu nutzen ist zwar nicht das gelbe vom Ei, aber wäre zumindest eine Zwischenlösung.
Schön wäre es natürlich, wenn man direkt in die Titelaufnahme im eigenen Bibliothekskatalog verlinken könnte…
Wenn man einen Titel aus der Liste anklickt (und dann quasi in der Titelvollanzeige ist) gibt es am rechten Rand den Kasten “Buy, borrow, swap or view”. Vielleicht gibt hier die Möglichkeit, den eigenen OPAC miteinzubinden!?! Ich habe leider noch nicht herausgefunden wie, aber sobald ich eine Lösung gefunden habe, werde ich sie bei Interesse weitergeben!
[...] Dienst noch immer LibraryThing ist (siehe kurze Einführung für Bibliothekare und zum Ausprobieren bei Lernen 2.0). Ohne je Bibliothekswissenschaft studiert zu haben, entwickelt Tim Spalding innovative Systeme [...]
[...] der Text ist jedesmal wieder spurlos verschwunden. Offenbar ist sie nicht die Einzige, wie der Kommentar von Büchereierlei zeigt. Es liegt also nicht an LoL, sondern an WordPress. Schade. Dann muss halt eine andere Lösung [...]
[...] Die andere Möglichkeit wäre, eine Social Cataloging-Anwendung wie BibSonomy oder LibraryThing zu nutzen. Die Literatur wird also in einer eigenen Webanwendung verwaltet und muss irgendwie per [...]
[...] zurück zu Twitter und Co. Seit den Lektionen über Library Thing und Delicious nutzt LoL diese Dienste regelmässig. Allerdings hauptsächlich zum eigenen [...]